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BEWERBUNGGepostet von Sarah 🇨🇦 Canada · vor 1 Monat

Lohnt sich eine Agentur oder ist das rausgeworfenes Geld?

manche verlangen ein paar hundert Dollar, manche sagen kostenlos. Formulare kann ich selbst lesen, aber die Apostille und der ganze Postversand machen mir Angst.

was hat eine Agentur für euch tatsächlich gemacht, das ihr nicht selbst hinbekommen hättet· Aus dem Englisch übersetzt
9 Kommentare
OFFIZIELLE ANTWORT
Kya
KyaALLO TEAM
Gründung & Beratungsleitung · Seoul
Wir sind selbst eine Agentur, nimm das hier also als möglichst ehrliche Auskunft einer Partei, die nicht neutral ist. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt auf deine Situation an, und es gibt Fälle, in denen du wirklich keine brauchst.

Du brauchst wahrscheinlich keine Agentur, wenn: du aus einem Land mit schnellem Apostille-Verfahren und niedriger Ablehnungsquote kommst, du dich schon einmal im Ausland an einer Hochschule beworben hast, deine Unterlagen unkompliziert sind (aktueller Abschluss, eigenes Geld, keine Lücken) und du Zeit hast, den Dingen hinterherzutelefonieren.

Eine Agentur lohnt sich, wenn: deine Dokumente übersetzt und mehrstufig legalisiert werden müssen, dein Geld auf dem Konto eines Elternteils liegt, du Lücken im Lebenslauf oder einen ungewöhnlichen Werdegang hast, dein Konsulat zu den strengeren gehört, du zwischen Schulen schwankst und sie von außen nicht vergleichen kannst, oder du schlicht keine Zeit hast, einen zehnwöchigen Verwaltungsprozess über zwei Zeitzonen hinweg zu betreuen.

Was eine Agentur konkret macht:

- Sie sagt dir, welches Dokument deine konkrete Schule akzeptiert, bevor du drei Wochen in das falsche investierst.
- Sie prüft die Unterlagen vor der Einreichung, und genau dort werden die meisten Verzögerungen verhindert.
- Sie führt den Schriftverkehr mit der Schule auf Koreanisch und hakt nach, wenn niemand antwortet.
- Sie kennt den aktuellen Stand der Dinge, die sich ständig ändern: Wohnheimfristen, welche Ausländerbehörde gerade zügig arbeitet, was ein bestimmtes Konsulat dieses Jahr verlangt.
- Sie ist in Korea vor Ort für das, was nach der Ankunft kommt: Bank, Handyvertrag, Ausländerbehörde.

Zum Preis, und das ist der Punkt, den du genau prüfen solltest: Frag direkt, wie die Agentur bezahlt wird. Manche verlangen eine Gebühr von dir. Manche bekommen eine Provision von der Schule. Manche beides. Nichts davon ist für sich genommen ein Ausschlusskriterium, aber ein Service, der für dich „kostenlos“ ist, wird von jemandem bezahlt, und du solltest wissen, von wem – denn davon hängt ab, ob die Schulempfehlung, die du bekommst, eine Beratung oder ein Verkaufsgespräch ist.

Fragen, die du jeder Agentur stellen solltest: Werdet ihr von den Schulen bezahlt? Arbeitet ihr mit allen oder nur mit einer Auswahl? Was passiert genau, wenn mein Visum abgelehnt wird? Und was macht ihr, sobald ich angekommen bin? Die Antworten sagen viel.· Aus dem Englisch übersetzt
War das hilfreich?Aktualisiert vor 1 Monat
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Anonym-8120 · vor 1 Monat
finde es echt gut, wenn eine Agentur antwortet "vielleicht brauchst du uns gar nicht". frag, wer sie bezahlt. das ist die ganze Frage.· Aus dem Englisch übersetzt
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Sarah 🇨🇦 Canada · vor 1 Monat
sehe ich auch so, fair formuliert· Aus dem Englisch übersetzt
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Anonym-6457 · vor 1 Monat
auf Provisionsbasis ist nicht automatisch schlecht, aber es ändert, welche Schulen empfohlen werden. wisse einfach, in welchem Modell du steckst· Aus dem Englisch übersetzt
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Loose-Butterfly-1419 🇳🇬 Nigeria · vor 1 Monat
für mich hat es sich komplett gelohnt. meine Dokumente brauchten 3 Stufen Legalisierung und mein Konsulat ist streng. allein hätte ich das falsch gemacht· Aus dem Englisch übersetzt
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Anonym-2380 · vor 1 Monat
der Nutzen skaliert damit, wie kompliziert der Papierkram in deinem Land ist. das ist die eigentliche Variable· Aus dem Englisch übersetzt
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Emma#2 🇬🇧 UK · vor 1 Monat
hab es selbst von UK aus gemacht. Apostille in 3 Tagen, die Schule hat auf Englisch geantwortet, Visum war Routine. hab echt keine Hilfe gebraucht. hängt riesig davon ab, wo du herkommst· Aus dem Englisch übersetzt
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Quiet-Pancake-1567 🇨🇳 China · vor 1 Monat
was für mich zählte, war die Hilfe nach der Ankunft. Bank, Handy, Immigration in der ersten Woche mit jemandem, der Koreanisch spricht. der Papierkram davor war der einfache Teil· Aus dem Englisch übersetzt
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Anonym-0966 · vor 1 Monat
wird unterschätzt. das Zeug vor der Abreise kannst du googeln, die erste Woche in Korea allein nicht· Aus dem Englisch übersetzt
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Anonym-9716 · vor 1 Monat
frag, was passiert, wenn du abgelehnt wirst. manche erstatten, manche nicht, manche helfen beim neuen Antrag. lass dir das schriftlich geben, bevor du irgendwas zahlst· Aus dem Englisch übersetzt
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