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LEBEN IN KOREAGepostet von Ambitious-Kettle-2938 🇦🇹 Austria · vor 4 Wochen
Reicht das WLAN im 고시원 zum Arbeiten?
ich habe einen Remote-Job mit ein paar Videocalls pro Woche.
ist das gemeinsame WLAN zu Stoßzeiten wirklich benutzbar oder sollte ich eine eigene Verbindung einplanen· Aus dem Englisch übersetzt
ist das gemeinsame WLAN zu Stoßzeiten wirklich benutzbar oder sollte ich eine eigene Verbindung einplanen· Aus dem Englisch übersetzt
7 Kommentare
OFFIZIELLE ANTWORT
TaehyunALLO TEAM
Organisation & Betreuung vor Ort · Seoul
Die koreanische Internet-Infrastruktur ist hervorragend, und das WLAN im 고시원 (Goshiwon) ist meistens wirklich schnell. Die Variable ist nicht die Leitung, sondern wie das Haus sie verteilt.
Was du normalerweise bekommst: eine Glasfaserleitung, die über einige Access Points im Haus verteilt wird. Realistische Werte in einem gut aufgesetzten Haus liegen bei 100 bis 500 Mbit/s, also weit mehr, als Videocalls brauchen.
Wo es schiefgeht:
1. Ein Router für 40 Zimmer auf drei Etagen. Die Leitung ist in Ordnung; das WLAN-Signal am Ende des Flurs nicht. Das ist der eigentliche Fehlerfall.
2. Abendliche Überlastung, ungefähr zwischen 20:00 und 24:00 Uhr, wenn alle streamen.
3. Dicke Betonwände zwischen dir und dem Access Point.
Für einen Job mit Videocalls mach diese drei Dinge:
- Frag bei der Besichtigung: „와이파이 공유기가 층마다 있어요?“ — gibt es auf jeder Etage einen Router. Ein Haus mit einem Access Point pro Etage ist ein anderes Produkt als eines mit einem einzigen Router.
- Mach im Zimmer selbst einen Speedtest, noch während der Besichtigung. Frag nach dem WLAN-Passwort und miss nach. Dauert 30 Sekunden und ist die einzige belastbare Antwort.
- Frag, ob es im Zimmer einen LAN-Anschluss gibt. Viele 고시원 haben einen, und ein Kabel löst sämtliche WLAN-Probleme auf einen Schlag. Das ist die beste Lösung überhaupt und kostet dich ein Kabel für 5.000 Won.
Falls sich das WLAN im Haus als grenzwertig herausstellt, greifen die meisten Remote-Arbeitenden zum Hotspot über das Handy. Das koreanische Mobilnetz ist schnell, Flatrates kosten 40.000 bis 60.000 Won im Monat, und das ist billige Absicherung für einen Job. Eine eigene Leitung ins 고시원-Zimmer legen zu lassen, ist in der Regel nicht möglich, also ist das der praktische Plan B.
Noch etwas, das speziell für Calls zählt: Dein Zimmer hat 6㎡ und papierdünne Wände. Die Verbindung kann tadellos sein und der Call trotzdem ein Problem — für deine Nachbarn und für dich. Study Cafés (스터디카페) haben Einzelkabinen für etwa 3.000 bis 5.000 Won die Stunde, und viele Remote-Arbeitende nutzen sie für Meetings.· Aus dem Englisch übersetzt
Was du normalerweise bekommst: eine Glasfaserleitung, die über einige Access Points im Haus verteilt wird. Realistische Werte in einem gut aufgesetzten Haus liegen bei 100 bis 500 Mbit/s, also weit mehr, als Videocalls brauchen.
Wo es schiefgeht:
1. Ein Router für 40 Zimmer auf drei Etagen. Die Leitung ist in Ordnung; das WLAN-Signal am Ende des Flurs nicht. Das ist der eigentliche Fehlerfall.
2. Abendliche Überlastung, ungefähr zwischen 20:00 und 24:00 Uhr, wenn alle streamen.
3. Dicke Betonwände zwischen dir und dem Access Point.
Für einen Job mit Videocalls mach diese drei Dinge:
- Frag bei der Besichtigung: „와이파이 공유기가 층마다 있어요?“ — gibt es auf jeder Etage einen Router. Ein Haus mit einem Access Point pro Etage ist ein anderes Produkt als eines mit einem einzigen Router.
- Mach im Zimmer selbst einen Speedtest, noch während der Besichtigung. Frag nach dem WLAN-Passwort und miss nach. Dauert 30 Sekunden und ist die einzige belastbare Antwort.
- Frag, ob es im Zimmer einen LAN-Anschluss gibt. Viele 고시원 haben einen, und ein Kabel löst sämtliche WLAN-Probleme auf einen Schlag. Das ist die beste Lösung überhaupt und kostet dich ein Kabel für 5.000 Won.
Falls sich das WLAN im Haus als grenzwertig herausstellt, greifen die meisten Remote-Arbeitenden zum Hotspot über das Handy. Das koreanische Mobilnetz ist schnell, Flatrates kosten 40.000 bis 60.000 Won im Monat, und das ist billige Absicherung für einen Job. Eine eigene Leitung ins 고시원-Zimmer legen zu lassen, ist in der Regel nicht möglich, also ist das der praktische Plan B.
Noch etwas, das speziell für Calls zählt: Dein Zimmer hat 6㎡ und papierdünne Wände. Die Verbindung kann tadellos sein und der Call trotzdem ein Problem — für deine Nachbarn und für dich. Study Cafés (스터디카페) haben Einzelkabinen für etwa 3.000 bis 5.000 Won die Stunde, und viele Remote-Arbeitende nutzen sie für Meetings.· Aus dem Englisch übersetzt
War das hilfreich?Aktualisiert vor 3 Wochen
7 Kommentare
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Auch angemeldet kannst du anonym posten.Practical-Marble-7739 🇦🇹 Austria · vor 4 Wochen
frag nach einem LAN-anschluss. meins hatte einen, ich hab mich eingesteckt und nie wieder ans wlan gedacht. das ist die komplette lösung und keiner erwähnt sie· Aus dem Englisch übersetzt
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Ambitious-Kettle-2938 🇦🇹 Austria · vor 4 Wochen
wusste nicht dass es das im 고시원 gibt. frag mal nach.· Aus dem Englisch übersetzt
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Anonym-3951 · vor 4 Wochen
koreanische gebäude sind ordentlich verkabelt. das schwache glied ist das wlan, nicht die leitung· Aus dem Englisch übersetzt
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Anonym-3995 · vor 4 Wochen
mach während der besichtigung einen speedtest im zimmer. frag nach dem passwort. 30 sekunden und du weißt es wirklich statt zu raten· Aus dem Englisch übersetzt
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Anonym-5380 · vor 4 Wochen
test im zimmer, nicht in der lobby. da steht nämlich der router· Aus dem Englisch übersetzt
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Odd-Otter-4508 🇨🇦 Canada · vor 4 Wochen
das wlan war okay, die wände waren das problem. anrufe in einem 6㎡-zimmer mit papierwänden zu führen ist das eigentliche problem. für meetings hab ich eine kabine im 스터디카페 (study café) genutzt· Aus dem Englisch übersetzt
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Tae-yang 🇰🇷 Korea · vor 4 Wochen
unbegrenztes mobiles datenvolumen kostet hier 40.000-60.000 im monat und ist schnell. billiges backup wenn dein job davon abhängt· Aus dem Englisch übersetzt
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